Martina erwarb ihren Master in Geologie an der Universität Padua, wo sie an einem Kooperationsprojekt mit Geowissenschaftlern der Universitäten Frankfurt und Genf mitwirkte, das sich auf die Analyse von Permokarbon-Trögen in der Nordostschweiz konzentrierte, um das Vorkommen von Gas in diesen Becken und die damit verbundenen Risiken für die geothermische Energieexploration zu bewerten. Martina bringt mehr als drei Jahre Berufserfahrung in Explorationsgeologie im Energiesektor (Ad Terra) mit. Ihre Fachkenntnisse in der 3D-geologischen Modellierung sowie in der strukturellen und seismischen Interpretation, die sie in verschiedenen Projekten in der Schweiz und im Ausland erworben hat, werden für unser Projekt von grossem Wert sein.
In den kommenden fünf Jahren wird unser FGS-Team um Martina in Zusammenarbeit mit swisstopo und fünf weiteren Forschungseinrichtungen eine wichtige Rolle beim Aufbau von 3D-Modellen des geologischen Untergrunds der Schweizer Alpen spielen. Obwohl dafür moderne digitale Werkzeuge zur Verfügung stehen, bleibt die 3D-Modellierung der Alpen aufgrund ihrer komplexen Struktur eine Herausforderung und erfordert die Integration einer Vielzahl von geologischen Eingabedaten und regionalem geologischem Wissen. Dieses von swisstopo finanzierte Forschungsprojekt zielt darauf ab, diese Herausforderungen anzugehen und eine breite Palette wissenschaftlicher und industrieller Anwendungen zu erschliessen.